Ein kleiner Wochenmarkt bietet eine flexible, regionale und schnellrealisierbare Möglichkeit der Nahversorgung, besonders im Bereich Frischeprodukte. Zusätzlich ist ein Wochenmarkt auch immer ein guter Treffpunkt, wo man ungezwungen ins Gespräch kommen und einander kennenlernen kann.
Zentrale Ziele des Wochenmarktes
ist entsprechend eine wöchentliche Versorgung mit Frischwaren; vorzugsweise vielleicht zu einer Zeit, die laut Umfrage für die meisten Bürger günstig wäre
Sortiment
- Fleisch- und Wurstwaren
- Obst und Gemüse
- Käse- und Milchprodukte
- Optional: Fisch, Feinkost, saisonale Produkte
Herausforderungen
- Professionelle Bestücker schwer zu finden (Kapazitätsgrenzen)
- Bisher angesprochene Händler ohne freie Kapazitäten
- Postweiler-Hügel verfügbar, aber mit unsicherer Zukunft (Altersnachfolge)
- Markt funktioniert nur bei ausreichender Anbieterzahl
Umsetzungsoptionen
- Klassischer Wochenmarkt (3–5h / Woche)
- Alternativ: Einzelstände an unterschiedlichen Tagen
- Bürgerinitiative könnte eigenen Obst-/Gemüsestand betreiben
- Kooperationen mit Sozialem Garten, Kraut & Rüben, Hedwigshof möglich
Standortanforderungen
- Starkstromanschluss (380V)
- Befahrbare Fläche für Verkaufswagen
- Gute Sichtbarkeit und Erreichbarkeit
- Ausreichende Größe für 3–5 Stände
Standortideen in Wolfartsweier (die noch zu klären wären!!):
- Vorplatz Begegnungsstätte
- Vorplatz Ev. Gemeindezentrum (Genehmigung offen)
- Hörgelstraße / ehem. Nah und Gut (ggf. Straßensperrung)
- „Wolfsgrün“ – Platz hinter Bushaltestelle (beste ÖPNV-Anbindung)
- Bereich Gärtnerei Bühler (Parkplätze, hoher Durchlauf)
Einschätzung
Der Wochenmarkt ist ein realistisches Modell zur Stärkung der Nahversorgung. Erfolg
hängt stark von der Gewinnung verlässlicher Bestücker ab. Lokale Partner und
Eigeninitiativen können entscheidend sein.
Dieses Thema wurde inzwischen aufgegriffen und als eigenes Projekt Wochenmarkt weiterentwickelt.



